Kaoko Amano, Sopran

Kaoko Amano wurde in Tokyo geboren und studierte Gesang an der Tokio Gakugei Universität und schloss ihr Studium anschließend am Konservatorium in Wien bei Yuly Khomenko ab. Im Zuge diverser Opernengagements übernahm sie verschiedene Partien: Serpinna, Ännchen, Donna Anna, Musetta, Gilda, Sophie, Adele, Cathrine (»Die Schöne von Perth«), Telli (»Samt und Seide«, Wiener Kammeroper), Esmeralda (Schloss Oper Hallwyl). Sie widmet sich intensiv der zeitgenössischen Musik und wirkte bei zahlreichen Uraufführungen internationaler Komponisten mit, etwa im Rahmen des Festivals Wien Modern oder der Klangspuren Schwaz. Auftritte im Wiener Musikverein, im Konzerthaus, im Arnold Schönberg Center, bei den Wiener Festwochen sowie vielfach im In- und Ausland. (Photo: Igor Ripak)
www.kaokoamano.com

Doris Nicoletti, Flöte

Doris Nicoletti, geboren in Graz, absolvierte zuerst ein Soziologiestudium an der Universität Wien und studierte dann Flöte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Barbara Gisler-Haase. Weitere wichtige LehrerInnen ware ua. Eva Furrer (Klangforum Wien), Philippe Bernold (CNSMD Lyon), Chiara Tonelli (MCO). Nach dem Konzertfachdiplom mit Auszeichnung erhielt sie das Startstipendium für Musik und darstellende Kunst des Bundeskanzleramts. In den darauf folgenden Jahren, gelang es ihr dreimal mit verschiedenen Formationen in das Förderprogramm NASOM (The New Austrian Sound of Music) des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA) aufgenommen zu werden. Neben dem Ensemble Platypus ist sie aktuell Mitglied von Studio Dan (www.studiodan.at) des Synesthetic Octets (www.synestheticoctet.com), des Ensembles Air Borne extended und des Ensembles of the Lucerne Festival Alumni. Als Substitutin beim Klangforum Wien oder des Ensembles "Phace | Contemporary Music" konzertierte sie bei wichtigen Festivals, wie den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen, den Münchener Opernfestspielen, der Ruhrtriennale, bei Wien Modern oder dem Steirischen Herbst, sowie im Lincoln Center New York, in der Berliner Philharmonie, im Muziekgebouw Amsterdam, dem Wiener Konzerthaus etc. Seit 2014 ist sie außerdem Lehrbeauftragte für Flöte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. (Photo: Igor Ripak)

Iva Kovač, Flöte

Iva Kovač, in Zagreb, Kroatien, geboren, studierte Konzertfach Flöte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Hansgeorg Schmeiser, welches sie 2018 mit Auszeichnung abschloss. Als Teil des Schwerpunktes Neue Musik erhielt sie auch Unterricht bei Eva Furrer und im Rahmen des Erasmus-Programms setzte sie ihre Ausbildung bei Sophie Cherrier am Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris fort. 2013-2015 studierte sie zudem Komposition und Musiktheorie (bei Wolfgang Suppan, Dietmar Schermann). Als Solistin und Kammermusikerin nahm sie an mehreren nationalen und internationalen Wettbewerben teil und wurde u.a. mit dem ersten Preis beim XVI. internationalen Jugendwettbewerb „Lions Grand Prix“ (Rijeka, Kroatien), einigen ersten und zweiten Preisen an den Kroatischen nationalen Wettbewerben, sowie dem ersten Preis beim 8. internationalen Wettbewerb „Cameristi dell' Alpe Adria“ (Majano, Italien) ausgezeichnet. Sie trat in ihrer Heimat und im Ausland in verschiedenen Konzertsälen auf, u.a. Vatroslav Lisinski Konzertsaal (Zagreb), Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Philharmonie de Paris und Westergasfabriek Amsterdam, und wirkte u.a. bei Ensemble Intercontemporain, ensemble xx. jahrhundert, Ensemble Reconsil und dem Black Page Orchestra mit. 2018 hat sie das auf zeitgenössische Musik spezialisierte ensemble N mitgegründet und ist seit 2019 Mitglied des Ensemble Platypus.


Ryuata Iwase, Klarinette

Ryuta Iwase wurde in Tokyo geboren. Sein Studium absolvierte er an der Toho Gakuen Universität für Musik und an der Orchester-Akademie der Toho Gakuen. Während des Studiums trat er unter anderem beim Martha Argerich Musikfest in Beppu (Japan) als Orchestermitglied auf. Im Jahr 2000 kam er nach Europa, um am königlichen Konservatorium Antwerpen ein Studium bei Walter Boeykens aufzunehmen. Seine Studien setzte er ab dem Jahr 2002 am königlichen Konservatorium Mons (Belgien) bei Prof. Ronald van Spaendonck fort. Er erhielt zahlreiche Preise, etwa einen 1.Preis beim 11.Pietro Argento International Kammermusikwettbewerb in Italien, einen 3.Preis beim 4.Marco Fiorindo International Kammermusikwettbewerb in Italien, einen 3.Preis beim 5.Padova International Kammermusikwettbewerb in Italien, den Bela-Bártok-Preis bei der 15.Internationalen Sommerakademie Prag-Wien-Budapest. Als Solist trat er mit dem Savaria Symphonieorchester Szombathely (Ungarn) auf. Regelmäßige Auftritte in Festivals für zeitgenössische Musik, so etwa Wien Modern, II Bienal do Música Hoje (Brasilien) oder auch die ISCM World New Music Days. (Photo: Igor Ripak)

Anna Koch, Klarinette

Anna Koch ist eine österreichische Klarinettistin und Bassklarinettistin. Sie studierte Konzertfach Klarinette bei Ernst Ottensamer (Wiener Philharmoniker) und Johannes Gleichweit (RSO Wien) an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und schloss ihr Studium im Juni 2017 mit Auszeichnung ab. Angeregt durch das international konzertierende Duo Stump-Linshalm beschäftigt sie sich seit einigen Jahren intensiv mit der Bassklarinette. Sie setzt hierbei ihren Fokus vor allem auf zeitgenössische Musik und wird regelmäßig eingeladen mit dem ensemble xx.jahrhundert, dem Ensemble Kontrapunkte, dem Ensemble „die reihe“, sowie dem Ensemble Wiener Collage und dem Webern Ensemble Wien zu musizieren. Als Solistin und begeisterte Kammermusikerin konzertierte sie mit ihren Ensembles Woodiosity und Austrian Bass Clarinet Club bei Festivals, wie „Klangspuren Schwaz“, „Impulskonzerte Graz“, „Styriarte“ und der Expo 2010 in Shanghai. Die Klarinettistin nahm an zahlreichen nationalen und internationalen Meisterkursen teil und erhielt dabei wichtige Impulse für ihre musikalische Entwicklung von Matthias Schorn, Alexander Neubauer, Ferdinand Steiner, Janet Hilton, Petra Stump-Linshalm, Heinz-Peter Linshalm und Harry Sparnaay. Im Juli 2017 wurde Anna Koch in die USA eingeladen, um bei dem renommierten Festival für zeitgenössische Musik „Bang on a Can“ mitzuwirken. (Photo: Sebastian Schmid)

 

 

Veronika Kopjova, Klavier

Veronika Kopjova - Konzertpianistin. Nach ihrem doppelten Masterstudium in Vilnius und Hannover, wo sie im renommierten Studiengang Konzertexamen studiert hat, lebt litauische Pianistin Veronika Kopjova heute in Wien und spezialisiert sich im Fach Klavierkammermusik an der Universität für darstellende Kunst Wien bei Prof. Avedis Kouyoumdjian. Wichtige künstlerische Impulse erhält Pianistin von solche weltbekannte Musiker wie u.a. Steven Isserlis, Elisabeth Leonskaja, Hatto Beyerle, Jacques Rouvier, Jean-Guihen Queyras.
Veronika wurde mit internationalen Preisen und Stipendien in Deutschland, Spanien, Frankreich, Litauen ausgezeichnet. Als Solistin und Kammermusikerin konzertierte sie bereits in ganz Europa in Sälen wie u.a. Amsterdam Concertgebouw, Bratislava Philharmonie, Musikverein in Wien und Graz, Konzerthaus Wien, im Auditorio Ciudad de León, in der Litauischen Nationalphilharmonie sowie in Chile und China. Klavierkonzerte hat Pianistin mit Orchestern wie u.a. Nordwestdeutsche Philharmonie, Litauische Nationale Symphonieorchester, Sinfonieorchester Castilla y Leon aufgeführt.
Ihre Studio- und Live-Aufnahmen wurden im holländischen Nationalradio 4, deutschen NDR Kultur, österreichischen Ö1 sowie im litauischen Nationalrundfunk LRT ausgestrahlt. Ihr Repertoire fasst die Werke von Barock bis zeitgenössischen Musik um. Sie ist Mitglied des Ensemble Platypus und hat beim Ensemble Phace mitgewirkt sowie mit Komponisten und Musikern wie Georg Friedrich Haas, Thomas Wally, Christian Utz, Lars Mlekusch zusammengearbeitet.
Seit 2014 ist Veronika an der Universität für darstellende Kunst Wien als Korrepetitorin für Sreicher tätig.

Marianna Oczkowska, Violine

Marianna Oczkowska ist seit 2011 Stimmführerin der zweiten Violinen des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien. Sie studierte an der Fryderyk Chopin Musikuniversität Warschau und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Diplome mit Auszeichnung). Die Gewinnerin zahlreicher Stipendien (u. a. Würdigungspreis der Musik-Universität Wien, Orchesterakademie Ossiach) war auch Mitglied renommierter Jugendorchester (European Union Youth Orchestra, Gustav Mahler Jugendorchester, Pacific Music Festival Orchestra). Sie wirkt unter anderem beim Ensemble "die reihe" mit und tritt bei internationalen Festivals für Neue Musik als Solistin und Kammermusikerin auf (Wien Modern, Klangspuren Schwaz, Meridian Festival Bukarest). Sie ist Gast an der Stimmführerposition renommierter Orchester wie etwa des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, darüber hinaus Mitglied des Hans Rott Quartetts. (Photo: Igor Ripak)

Sophia Goidinger-Koch, Violine, Viola

Sophia Goidinger-Koch lebt in Wien und arbeitet als freischaffende Künstlerin im Bereich der zeitgenössischen und improvisierten Musik. 
Violin- und Violastudium am Mozarteum Innsbruck bei Christos Kanettis, an der Universität für Musik und darstellende Kunst bei Univ.-Prof. Thomas Fheodoroff und "Performance Practice in Contemporary Music" mit dem Klangforum Wien an der Kunstuniversität Graz.
Mitglied von Studio Dan, The Black Page Orchestra und dem Ensemble Platypus sowie regelmäßige Mitwirkung bei Ensembles wie Klangforum Wien, Ensemble Phace, Schallfeld Ensemble.
Zusammenarbeit mit Musikern und Komponisten wie Vinko Globokar, Michel Doneda, Elliott Sharp, Gunter Schneider, Burkhard Stangl, Renald Deppe, Frank Gratkowski  und Meisterkurse bei Christian Wolff, Pierluigi Billone, Francesco Filidei, Georg Friedrich Haas, Ernst Kovacic sowie dem Klangforum Wien.
http://www.goidingerkoch.com/

Stefanie Prenn, Violoncello

Stefanie Prenn studierte Cello bei Georg Baich, Tobias Kühne, Maarten Mostert, Dmitri Ferschtmann und Reinhard Latzko und schloss ihre Studien 2013 an der Universität für Musik in Wien mit Auszeichnung ab. Zusätzlich absolvierte sie zahlreiche Meisterkurse (u. a. bei  Sandor Vegh, Natalia Gutman, Valter Despalj, Heidi Litschauer, Quirine Viersen) und arbeitete mit dem Komponisten Georg Nussbaumer zusammen. Sie ist Preisträgerin bei nationalen und internationalen Cellowettbewerben (u. a. Mravinskij Wettbewerb in St. Petersburg, Internationaler Rundfunkwettbewerb Concertino Praga) und erhielt zahlreiche Stipendien (u. a. Carl Michael Ziehrer Stiftung, Förderung des Österreichischen Bundeskanzleramtes,Lina und Thyll Dürr Stiftung, STARTStipendium). Sie spielte mit verschiedenen Kammermusikformationen (u. a. Ensemble xxj, Solistenensemble Kaleidoskop) und Orchestern (u. a. Gustav Mahler Jugendorchester, Orchestra Mozart, Orchester der Wiener Volksoper, Radio-Sinfonieorchester Wien, Bühnenorchester der Wiener Staatsoper, Bruckner Orchester Linz). Seit 2016 ist sie Assistentin in der Klasse von Reinhard Latzko an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
www.stefanieprenn.com

Jaime Wolfson, Dirigent, Team

Jaime Wolfson studierte an der Musikuniversität Wien sowie an der Bruckneruniversität Linz Klavier, Dirigieren und Komposition. Besonderen Einfluss auf Wolfson hatte ein Kurs bei György Kurtág, währenddessen der Komponist ihn herzlich „in die Familie“ aufnahm. Interpretationskurse bei Christian Wolff, Sergej Babayan, Hans Zender, Georg Nussbaumer, Bela Altermann, Ewa Bukojemska, u.a. schlossen sich an. Besonders wichtige Impulse für seine Dirigiertätigkeit holte er sich direkt bei der Arbeit mit dem Ensemble Wiener Collage (fixes Mitglied seit 2009) von dessen Leiter, der philharmonische Geiger, Dirigent und Komponist, René Staar. Für das EWC komponierte Wolfson mehrere Stücke wie z.B. „El Arpa Verde“ (2018) für Ensemble und 70 Steinpaare-Spieler. Wolfson ist Mitbegründer des Ensemble Platypus und ab 2019 übernahm er die musikalische Leitung des Ensemble. 2010 erhielt Wolfson den Theodor Körner-Kompositionspreis, 2012 den Würdigungspreis des BMWF und 2013 das Staatstipendium des BMUKK für Komposition. Er arbeitete mit Komponisten wie Peter Ablinger, Georg Nussbaumer, Michael Jarrell, Bernhard Lang und Wolfgang Mitterer zusammen. Wolfson ist Senior Lecturer für Neue Musik am Joseph Haydn Institut der Musikuniversität Wien. 2018 leitete er den Pierrot Lunaire mit Marianne Pousseur bei einer Produktion des berühmten Tänzers Taburo Teshigawara im Metropolitan Theatre in Tokyo. (Photo: Amir Safari)

[ka'mi], Team

[ka'mi] - born in Lisbon, Portugal, 1973. Graduated in Musicology by UNL-FCSH (1996-2001). (2001-2006) Studied Composition at ESML (Christopher Bochmann, Luís Tinoco, João Madureira).Attended Darmstadt in 2004 and 2010 (Ferneyhough, G.F. Haas, Hosokawa, Czernowin, Enno Poppe, Wolfgang Mitterer, Rebecca Saunders, Jorge Sanchez-Chiong and Hans Thomalla). 2005 attended Seminars with Emmanuel Nunes at Gulbenkian Foundation. 2006 O Berio was presented at “Música Viva” Festival, in Lisbon. Selected in 2005, 2007 and 2008 for Workshop of Gulbenkian Orchestra with Fragment for Ensemble, Glosa (in memoriam) and Peça para Eça for Orchestra. Post-graduate Composition-course with Gerd Kühr and Pierluigi Billone at KUG in Graz, Austria. Selected with Oito Minutos for the 1st Atelier with Algarve Orchestra in 2007. Selected for “Klangwege 2008” with the work Jenseits des Klanges for “Musikprotokoll”- ORF. In 2010 Sonderart des Kreisens is awarded 2nd prize of the 5th Composition Competition of the “FIMPV” for chamber music. 2011 attended the IMPULS Akademie in Graz, Austria (G.F. Haas, Beat Furrer, Billone and Ablinger). 2013 was invited for Hong-Kai Wang’s “What’s the consequence of musical change?”, for the exhibition “Art is: new Art” at Arnold Schönberg Center in Vienna, for which A.Sch_B: In memoriam Manuel João Fernandes (1920-2012) was written. Scholarship from “FCT- Fundação para a Ciência e a Tecnologia” between 2008-2011. Work grant by Bundeskanzleramt Austria 2016. Currently producing his Doctorate thesis on Microtonality and the String Quartets of G.F. Haas with Prof. Reinhard Kapp at MDW in Vienna. Published on AVA Editions, PMIC (www.mic.pt) and Tre Fontane. (Photo: [ka'mi]). www.kamixmus.wordpress.com

 

 



Berthold Cvach, Team

Berthold Cvach - geboren in Großweikersdorf in Niederösterreich, Gymnasium in Hollabrunn, Studium der Pharmazie Universität Wien, Studium Komposition und Arrangement Private University Jam Lab Wien, Privatstudium bei Jaime Wolfson in Komposition, Tonsatz und Orchestrierung. Mitbegründer der Gesellschaft für Kunst und Medizin, Vorstandsmitglied im EWC, Mitglied ÖKB und INÖK. Meine Vorstellung ist es, kreative und berührende Musik zu komponieren. Meine Genres reichen von einfachen Kinderliedern, über komplexe Jazzkompositionen, Bigbandarrangements zu Kunstliedern und Chorarrangements, Kompositionen für kleine Ensembles der neuen Musik bis zum großen Orchester. Meine Stilmittel sind weit gefächert und können in keine Schublade eingeordnet werden. Meine tonalen Räume entstehen im Kopf und meine Inspiration kommt aus meinem Unbewussten. Dieser Phantasie kann keine Grenze gesetzt werden.